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            "title": "Die Welt wird untergehen, doch die Erde bleibt bestehen",
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            "content_html": "\n  <p>\n    <strong>Die Welt - Stenman aka. sunOne 2010 auf dem Homa Riddim von Stonerock Productions.</strong> Leider ist das Label nicht mehr aktiv, trotzdem noch mal ein dicker Respekt an Mister Bax!<br><br>Der Text war für einige zu dieser Zeit zu düster und schwarzmalerisch, obwohl er nicht so gedacht war. Jetzt, mehr als 12 Jahre später, ist er möglicherweise eher zu verstehen. Vielleicht aber auch nicht.\n  </p>\n<div><a href=\"https://smiffkinbeats.stenman-music.de//stenman-archiv/1/\" class=\"faircamp-button\" target=\"_blank\">Die Welt... auf Faircamp</a></div>\n\n  <p>\n    Das Instrumental wurde damals von Stonerock Productions produziert und ich hatte es lange auf Myspace stehen, bevor es unveröffentlicht wieder auf der Festplatte verschwand. Vielleicht damals nicht verständlich, dafür aber nach den letzten zwei Jahren schon eher.\n  </p>\n\n  <p>\n    Wer erkannt hat, dass diese Erde nicht \"die Welt\" ist, sondern die sogenannte Welt aus unserer aller geschaffenen (Gedanken-)Welten besteht, der muss einsehen, dass sie untergehen kann, weil jedes Hirngespinst sich irgendwann mal auflöst. Aber das interessiert die natürliche Erde wohl kaum, und auch nicht die Menschen, die dann noch auf ihr wandeln werden.\n  </p>",
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            "title": "Was geht´n?! - Alter Tune aber hochaktuell",
            "summary": "Der Text zum Song entstand schon ca. 2000 rum und wurde von mir&hellip;",
            "content_html": "\n  <p>\n    Der Text zum Song entstand schon ca. 2000 rum und wurde von mir auf diverse Riddims aufgenommen, weiter entwickelt und umgeschrieben. Erst ca. 2007 als wir mit Leo´s Den so einige Gigs und Kollaborationen mit Ganjaman hatten, wurde der auf seinen September Riddim eingesungen. Zum Oldschool-Tune.<br><br>Damals machte Ganjaman jeden Monat einen Riddim, den er befreundeten Künstlern zum Voicen anbot. Da kam schon einiges zusammen, aber dieser Tune wurde nie weiter verfolgt. Jetzt kann man ihn nochmal re-mastered anhören.\n  </p>\n<div><a href=\"https://smiffkinbeats.stenman-music.de/stenman-archiv/10/\" class=\"faircamp-button\" target=\"_blank\">Was geht'n?! auf Faircamp</a></div>",
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            "title": "Hätt Hätt liegt im Bett!",
            "summary": "Hätt Hätt liegt im Bett, konnte und Würde sind eine Bürde! Kennt man&hellip;",
            "content_html": "<p><strong>Hätt Hätt liegt im Bett, konnte und Würde sind eine Bürde! </strong></p>\n<p>Kennt man doch. Hat jeder in seinem Leben mal mit zu tun.</p>\n<p>Ein neuer Tune, der so neu gar nicht ist, wie manche vermuten;-) Ja, hätt ich doch diese Songs schon 10 Jahre eher rausgehauen. Dann hätte ich jetzt mehr Hörer und Leser auf den Seiten.</p>\n<p><a href=\"https://stenman-music.de/haett-haett/\" title=\"Stenman - Hätt Hätt\">Hier geht´s zum MusikVideo.</a></p>\n<p>Aber weil ich weiß, dass es nie zu spät ist das zu tun, wonach es einem schon seit längerem ist, hole ich das alles nach. Dann bring ich halt erst jetzt die Homepage, den Telegram Kanal und die Odysee Videos raus, aber zumindest tu ich es! Warum? Weil ich mich danach fühle. Weil ich Bock drauf hab. Weil ich denke, dass es jemandem gefallen könnte, außer mir selbst.</p>\n<p>Der Tune ist nicht neu, aber aktuell. Das Video wurde erst gestern von mir geschnitten und der Tune fertiggestellt und gemastered. In verschiedenen Versionen wurde dieser Text schon gekleidet. Mit anderen Refrains und Rap/Gesangs-Styles ausprobiert. So passt er momentan für mich am Besten. Keine Ahnung, wie ich diesmal auf den Namen des Riddims gekommen bin, denn sonst kann ich es ungefähr mit einer echten Begebenheit, einem Tag oder einer Zeit verbinden, aber mir fällt es nicht mehr ein. Ich könnt auch noch ein hundertstes Mal aufnehmen und verändern. Das Video erst machen, wenn ich Geld aufbringen kann, jemanden habe mit Equipment, Lust und Zeit. Wenn ich noch mehr Leute erreichen könnte, wenn ich auf Spotify und andere Anbieter hochladen würde.</p>\n<p>Ja, das sind alles Argumente, die ich hernehmen könnte, wenn ich wollte. Manchmal passiert mir, dass ich dann nicht weiter gehe. Manchmal passieren dann Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe, wenn ich es doch gemacht habe. Man kann´s nicht wissen. Man kann Sachen erahnen, scheinbar auch marketingtechnisch durchrechnen und durch gezielte Aktionen dahin lenken. Aber der Aufwand sollte schon den Nutzen abdecken. Wenn es einem aber egal ist, ob man einen gewissen Nutzen aus einer Sache zieht, dann macht man es einfach, des Machens willen.</p>\n<p>Sonst bräuchte man nichts dekorieren, anmalen, fotografieren und sonstiges, was oft keinen Nutzen erkennen lässt, außer, dass man sich gut fühlt und vielleicht auch noch jemand anderes. Vielleicht nimmt der ein oder andere etwas mit. Und das ist doch eine gute Sache. Viele produzieren etwas, aber behalten alles auf der Festplatte, weil sie denken, der Tag ist noch nicht gekommen, um es rauszuhauen. Dann zieht sich das ewig hin und der Tag kommt, wo entweder die Festplatte kaputt geht, der Produzent körperlich oder geistig eingeschränkt ist, weiter zu arbeiten, oder wo die ganze Technik den Bach runter geht und keiner da ist, der das Produzierte jemals findet.</p>\n<p>Also, solange ihr die Möglichkeit habt etwas Kreatives zu schaffen und es niemandem schadet, haut es raus! Erfreut euch an euren eigenen Kreationen und erfreut andere damit! Man hat also die Wahl zwischen hätte, wollte, könnte oder tun, jetzt, auf geht´s!</p>\n<p>Vor allem gefällt mir die Bläser-Section so gut und ich danke CucumberGod aka. CeeGee für die Organisation desselbigen und für den Rap-Part, den er beigesteuert hat.</p>\n<p>Der Text zum Song:</p>\n<h3>Hätt Hätt</h3>\n<p>Hätt, hätt liegt im Bett</p>\n<p>Konnte und würde sind eine Bürde</p>\n<p>Hätt, hätt ist fehlbesetzt</p>\n<p>Konnt ich damals nicht</p>\n<p>Dann mach es jetzt</p>\n<p>Hätt, hätt ich damals gewußt</p>\n<p>Was ich heut weiß, yo, wär´s jetzt ein Plus</p>\n<p>Zu Fuß, im Bus auf dem Floß im Fluß</p>\n<p>Schluss, solches Denken bringt nur Verdruss</p>\n<p>Hätte Anette verloren die Kette</p>\n<p>Hätte der Mäcke gewonnen die Wette</p>\n<p>Hätte er jetzt Ruh vor Jette der Klette</p>\n<p>Hätte er vielleicht ne nette Adrette</p>\n<p>Wär´s mal so gewesen, war es aber nicht</p>\n<p>Wär ich ein Chinese, bin ich aber nicht</p>\n<p>Wär ich doch belesen, hätte ich noch Licht</p>\n<p>Wär ich doch ein Riese, statt ein kleiner Wicht</p>\n<p>Hätt das Lied kein´ Beat, hätte man ihn vermisst</p>\n<p>Wärst Du nicht mein Freund, hätt ich Dich gedisst</p>\n<p>Wär´s kein Reim, dann wär´s ein Gedicht,</p>\n<p>es war wie es war und es ist, wie es ist.</p>\n<p>Könnt ich doch dieses, könnt ich doch das</p>\n<p>Könnt ich doch duschen, wäre ich naß</p>\n<p>Könnt ich doch können, was ich nicht kann</p>\n<p>Könnte ich kämmen, hätte ich nen Kamm</p>\n<p>Könnt ich was anderes, oh ja, dann</p>\n<p>Wär ich was anderes, käm ich dran</p>\n<p>Erster, erster irgendwann</p>\n<p>Wär ich ne Frau, dann wär ich kein Mann</p>\n<p>Hätt ich keine Socken, keine Schuhe an</p>\n<p>Könnt ich barfuß da entlang</p>\n<p>Würd ich vielleicht in ne Scherbe treten</p>\n<p>Könnt ich so schrein da würd die Erde beben</p>\n<p>Könnte ich beten, könnte ich leben</p>\n<p>Wär ich ein Sticker, dann würde ich kleben</p>\n<p>Wär ich ein Vogel, dann könnte ich fliegen</p>\n<p>Könnt ich doch stehn beim Laufen</p>\n<p>und sitzen beim Liegen</p>\n<p><strong>CeeGee</strong>:</p>\n<p>Jetzt oder nie, brech mal nichts über´s Knie</p>\n<p>Müssen, können, wollen, sollen,</p>\n<p>Aber mit dem Strom rollen</p>\n<p>Denn nur Gemecker, hätte hätte Fahradkette</p>\n<p>Jede Wette, hätte Mette, Baupalette</p>\n<p>Hör Kasette</p>\n<p>Denn die Oldschool war ja so cool</p>\n<p>Wir waren zufrieden auch ohne Online-Tool</p>\n<p>Doch jetzt immer mehr, immer höher, immer weiter</p>\n<p>Mach damit Schluß, sei dein eigener goldener Reiter</p>\n<p>Laß dich in Frieden, laß dich in Ruh</p>\n<p>Nimm´s wie es ist und laß es zu</p>\n<p>Sammle alle Kräfte und dann tu</p>\n<p>Was du tun musst, denn nur du bist du</p>\n<p>Du bist derjenige, der macht was er macht</p>\n<p>Du bist der weint und du bist der lacht</p>\n<p>Du bist du bei Tag und auch bei Nacht</p>\n<p>Du bist der schläft und du bist der wacht</p>\n<p>Du bist der, der Sachen aufschiebt</p>\n<p>Du bist der sich und alle andern liebt</p>\n<p>Wenn er los geht und direkt los legt</p>\n<p>Wenn er rein hämmert und an Ästen sägt</p>\n<p>Wenn er die Freude hegt und pflegt</p>\n<p>Die Trompete bläst und die Pauke schlägt</p>\n<p>Dann ist es soweit, dann ist er voll da</p>\n<p>Gestern ist vorbei und morgen nicht klar</p>\n<p>Ist egal jetzt hetz nicht letztlich entsetzt</p>\n<p>Du bist am Werk, der Bäume versetzt</p>\n<p>Lass sie doch reden, ignorier das Geschwätz</p>\n<p>Alles prallt ab und du bist unverletzt</p>",
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            "content_html": "\n  <p>\n    Das Fernsehen wird heute immer mehr abgelöst von den \"sozialen\" Medien. Youtuber sind auch schon bald wieder ein alter Hut und TikTok auf den Smartphones immer mit diversen qualitativ unterschiedlichen Inhalten verfügbar. Das war schon vor dem Jahr 2000 fast abzusehen. Aus diesem Jahr ist einer der fernsehkritischen Artikel entstanden, der hier noch einmal hochgeladen werden soll.<br><br>Als ich mit einem guten Freund ca. um 2000 rum ein Reggae Magazin mit dem Namen \"R-evolution - emotionales Magazin für Reggae und Dancehall\" aus der Taufe hob, hatte ich schon ein bis zwei Jahre zuvor einen Artikel über das Fernsehen auf meinem Reggae Portal \"Dread vs. Comb Edutainmant\" gebracht.<br><br>Dieser Artikel entstand nach meinem USA Aufenthalt, wo ich ein Buch von Jerry Mander erwarb mit dem Titel \"In The Absence Of The Sacred\" (In the Absence of the Sacred: The Failure of Technology and the Survival of the Indian Nations, Sierra Club Books (1991) ISBN 978-0-87156-509-9)<br><br>Damals beeindruckte mich, dass es sich beim Autor um einen Menschen handelt, der in der Werbebranche tätig war und dadurch erkannte, wie diese Industrie die Konsumenten beeinflusst und den großen Firmen die Möglichkeit der Durchsetzung ihrer Interessen ermöglichte. Auch ich habe in einem zweijährigen Wochenendstudium der Kommunikation die Augen geöffnet bekommen, was es bedeutet in dieser Maschinerie tätig zu sein und hatte ebenso die Idee, das Gelernte nicht umzusetzen, sondern die Leute darauf hinzuweisen, was hier gespielt wird. Das findet auch im Artikel weiter unten Erwähnung. Ich war zwar noch einige Jahre als Grafiker tätig, konnte mich aber nie für das Marketing und die anderen Zweige wirklich begeistern, da es zu sehr auf´s Unterbewusstsein abzielt, ohne dass eine tatsächliche Gegenwehr stattfinden kann. Zumindest haben wir dann ein grafisch und thematisch anspruchsvolles Reggae-Magazin entwickelt, was unser damaliges Befinden in Worte und Bilder kleiden konnte. Hab also die andere Seite der Medaille genutzt.<br><br>Was man von Jerry Mander halten kann, weiß ich nicht, da ich mich derzeit nicht weiter um seinen Output gekümmert habe. Dieses Thema jedoch konnte ich sehr nachvollziehen und er hat es in einen nachvollziehbaren Kontext gesetzt.<br><br>An meinem Selbstversuch, ein paar Jahre ohne Fernseher zu leben, erkannte ich, wie einschneidend die Medien auf unsere Persönlichkeit sind. Unbestimmte Ängste verschwanden, ein freieres, tieferes Denken stellte sich ein. Sobald ich woanders mal dabei saß, wenn der Fernseher lief, erkannte ich die abgrundtiefe Dummheit und Verlogenheit, die sich mir präsentierte und tue es noch. Bewusstes anschauen - bewusstes Gerät-Abschalten! <br><br>Daher war auch für mich klar, dass meine Kinder zumindest die ersten Jahre bewusst kein Fernsehen schauen durften und dann, als es fast nicht mehr zu verhindern war, da Freunde und Verwandte natürlich weiterhin schauten, achtete ich darauf, dass es ausgewählt war und immer mit mir zusammen. Wenn es nötig war, kommentierte ich und erklärte so gut es ging, was wie und warum. Irgendwann schauten sie selbstständig, ohne dass es meiner Begleitung bedurfte. Ob meine Ideen gefruchtet haben, weiß ich nicht, denn das offenbart sich oftmals erst sehr viel später. <br><br>Meiner Mutter bin ich bis heute dankbar, dass sie mir die blutigen Szenen mit, \"Das ist alles nicht echt, die benutzen Ketchup um es wie Blut aussehen zu lassen!\" abgesoftet hat. Sie hat uns Kinder auch Vieles nicht anschauen lassen und die Fernsehzeit auf maximal ein bis zwei Stunden begrenzt. Wir hatten aber auch viel mehr Interessantes außerhalb der vier Wände zu tun und es gab noch keinen Computer in Privathaushalten.<br><br>Nun war ich selbst als Vater eine zeitlang auch im Kindergarten an der Kindergartenzeitung mit anderen Eltern beteiligt und konnte den Artikel so platzieren. Denn ich wollte aufklären über das, was ich selbst gelernt und erfahren habe. Dazu habe ich Auszüge aus dem Buch von Jerry Mander in großen Teilen übersetzt und mit eigenen Kommentaren versehen.<br><br>Dass uns dieses Thema nachwievor noch beschäftigt, nur mit den neuen Medien, zeigt die momentane Diskussion über die Macht der öffentlichen Sender mit ihren Nachrichten und Narrativen. Es ist schon so viel darüber geschrieben und gesagt worden, gerade auch in den Artikeln von Manfred Spitzer. Daher möchte ich den Artikel in unveränderter Form hier jetzt noch einmal einstellen. Die Zahlen haben sich natürlich stark verändert nach zwanzig Jahren Medien, aber der Grundtenor bleibt der selbe. Meine Meinung konnte ich auch ohne die hier erwähnten Personen bilden, aber vielleicht braucht der ein oder andere ja noch ein paar sogenannte Wissenschaftler etc., dass er das Gesagte ernst nehmen kann. Jeder kann sich heute selbst informieren und das Gesammelte sortieren und einordnen, wie er das für richtig hält.<br><br>Los geht´s - Back to the future:<br><br>Kinder schauen zu viel Fernsehen. Das ist ein Fakt. Denn überhaupt fern zu sehen ist schon zu viel, wenn man um den Einfluss weiß, den dieses Medium auf die Psyche und auch daraus folgend auf die Gesamtkonstitution des Menschen hat. Für die meisten „westlich-zivilisierten“ Menschen hat das Fernsehschauen eine wichtige Rolle im täglichen „Wuseln“ im Aufbauprozess der „Neuen Welt“ eingenommen. Es wurde fast eine der Haupttätigkeiten. Genauso wie es für die Leute, die an diesem Prozess beteiligt sind, ein gutes Instrument ist, die Menschen darauf zu trimmen was sie denken und fühlen sollen. Auch sind zusätzliche Faktoren dazu gekommen, die einen Einfluss auf die Nutzungsweise des Fernsehers in weniger „technologisch entwickelten“ Ländern bilden, wo er auch sanft ausgedrückt als „Kulturkloner“ fungiert, während er die eigentümliche Kultur eher zerstört.<br><br>Nach dem U.S. Department of Commerce, haben 99,5 % der Haushalte, die am Stromnetz hängen, einen Fernseher. Elektronisch gesehen bilden diese eine miteinander vernetzte Einheit. Ein elektronisches Signal von einer einzigen Quelle ausgesendet, kann nun fast jede Person im Land erreichen - 250 Millionen Menschen auf über 3 Millionen Quadratmeilen alleine in den USA - zur exakt der selben Zeit. Als solche Betrachtungsweisen zuerst in den Sechziger Jahren aufkamen, schreibt Jerry Mander in dem Buch „In The Absence Of The Sacred“ , lobte Marschall McLuhan sie als Bestandteil eines neuen \"globalen Dorfes\", doch er vergaß einen wichtigen politischen Punkt. Ein „autokratisches Potential“ - die Macht des Einen in das Gehirn der Vielen zu sprechen - ist unbestritten. Und wer es immer noch nicht glaubt, sollte sein eigenes Verhalten, seine eigene Manipulierbarkeit durch die Medien mal analysieren. Die Konsequenzen sind schon früh in der Science Fiction Literatur von Leuten wie Orwell und Huxley diskutiert. Die Folgen werden aber auch gerne von den Institutionen angenommen, die groß genug sind dieses Medium zu kontrollieren: Firmen, Regierung, Religion. So wie es momentan aussieht, schauen wohl 95 % unserer Bevölkerung jeden Tag fernsehen. Kein Tag geht vorbei ohne einen \"Guckflash\", und wenn es nur kurz ist, was den Grad der Beschäftigung bzw. Abhängigkeit mit/von diesem Medium zeigt.<br><br>Stellt Euch die Situation eines durchschnittlichen Erwachsenen vor, der fast fünf Stunden am Tag Fernsehn schaut. Diese Person verbringt mehr Zeit mit Fernsehen, als mit irgend einer anderen Tätigkeit in seinem Leben, außer schlafen, arbeiten oder zur Schule gehen. Aber wenn so ein Durchschnittsmensch abgeht, heißt das, dass fast die Hälfte der Bevölkerung mehr als fünf Stunden „fern sieht“. Komischerweise sitzen manche so nah, dass von fern sehen gar keine Rede mehr sein kann. Das Fernsehen hat somit die diversen Aktivitäten wie Gemeinschaftstreffen, Kulturbelange und Familienleben abgelöst. „Unsere ist die erste Gesellschaft, die ihr Leben in die Medien verlegt hat!“, sei hier Jerry Mander zitiert. Die Durchschnittsperson die fünf Stunden am Tag fernsehn schaut, ist also physisch in Beziehung mit einer Maschine. Er ist also folglich nicht mehr in Beziehung mit seiner Umwelt. Aber die Umwelt des TVs ist nicht statisch, sondern aggressiv und hektisch. Es hinterlässt Bilder im Hirn der Menschen, die sie permanent mit sich tragen. So ist der Fernseher eine äußere Umwelt, die zu innerer, mentaler Umwelt wird. Die Umkehr des natürlichen Entwicklungsprozesses. Die Bilder sind von Plätzen und Begebenheiten, die meist gar nicht in Beziehung zum Leben des Zuschauers stehen. Selbst in den abgelegensten Dörfern um den Globus, wie in Süd Amerika, Indonesien, Nord-Kanada, Afrika, Brasilien usw. sitzen Menschen in ihren Behausungen vor dem Fernseher und schauen sich Wiederholungen von in den USA erfolgreich gelaufenen Serien an. Satelliten-Fernsehen, als ein anderer demokratischer Durchbruch der Technologie gepriesen, wird benutzt um Bilder der „westlichen“, hauptsächlich amerikanischen Lebensweise, Werte, Werbung und \"Style Experience\" in die Köpfe eines Jeden zu platzieren. Das Resultat läuft auf eine Illusion der Individualisierung bei tatsächlicher Ent-Individualisierung heraus. Und „Ent-Individualisierung“ wird dann schön klingender zu „Globalisierung“. Oder kann man den amerikanischen Einfluss durch das Fernsehen in unserer Gesellschaft ableugnen? Eine Gesellschaft die „Superstars“ sucht?!<br><br>Wir denken beim Fernsehen an ein demokratisches Medium da wir Alle es in unseren Heimen empfangen können. Doch wenn es „demokratisch“ am empfangenden Ende ist, ist es nicht Zwingenderweise auch am sendenden Ende so. Nach Jerry Mander, der seine Zahlen schon Anfang der Neunziger aus der „Advertising Age“ (amerik. Mag) nahm, werden in den USA 75 Prozent der kommerziellen Fernsehzeit von den 100 größten Firmen des Landes bezahlt. Man bedenke, dass zu dieser Zeit 450 000 Firmen in den Vereinigten Staaten waren und um die 250 Millionen Menschen, die extrem verschiedene Standpunkte vertreten über Lebensstil, Politik und persönliche sowie nationale Vorlieben. Was sich zahlenmäßig wohl kaum nach unten verändert hat. Nur 100 Firmen entscheiden was auf dem Fernseher läuft und was nicht. Diese Firmen zeigen nicht nach Außen, dass sie eigentlich nichts finanzieren, was ihren Ansichten zuwider laufen könnte, das läuft weitaus subtiler. Es funktioniert schon in den Köpfen vieler Produzenten, die sich bei der Programmgestaltung den Wünschen der Firmenunterstützer anpassen. Hört sich nach einer effektiven Zensur an und wenn wir schon jeden Hinz von dort übernehmen, warum sollte es bei uns anders sein? <br><br>Als der Firmeneinfluss auf das öffentliche Fernsehen in den USA immer größer wurde, wirkte sich das auf die Länge und Qualität der Werbung aus. Ein Großteil des Programms wurde präsentiert von Exxon. Sagt dem „Nichtmitdenker“ soweit erst mal gar nichts. Der Grund, warum nur die größten Firmen der Welt die Übertragungssignale dominieren ist offensichtlich. Es sind die einzigen, die sich das leisten können. Nach der vor ca. zehn Jahren bestandenen Struktur kosteten in den USA eine halbe Minute der Hauptzeit „Primetime“  zwischen 200- und 300tausend Dollar. Während dem Superbowl beispielsweise mehr als 700 000 $. Ganz wenige der mittelständischen Unternehmen, noch weniger Einzelpersonen könnten zweihunderttausend Dollar bezahlen, um eine einzige Mitteilung auf dem Fernseher der Welt näher zu bringen.<br><br>Wenn ein paar Freunde beschließen, falls sie nicht gerade arm sind und Geld aufbringen könnten, ihren Standpunkt zu einem Thema zu vertreten, sei es z.B. Umwelt- ,Tier- und Menschenschutz, und „Glück haben“, könnten sie eine „Message“ auf dem Fernsehschirm präsentieren – Einmal! Währendessen könnte die multinationale Firma, die das Verschmutzen betreibt,  den Spot vor und nach deren schalten. Sogar später am Abend noch mal und noch fünfmal am nächsten Tag und danach und danach. Einige amerikanische Firmen haben Werbe Etats von zwischen 100 Millionen bis zu über einer Billion Dollar pro Jahr. Das Fernsehen ist demnach effektiv ein „privates“ Medium, für ihren alleinigen Gebrauch, sofern es kein offener Kanal oder ein Regionalsender ist. Doch selbst da schleichen sich schon Klüngel und Vereinsmeierei ein. Dass das Fernsehen in sofern ein privates System in den Händen der größten Firmen ist, können die meisten Menschen noch nicht erfassen. Weil sie denken, dass sie so schlau sind alles zu durchschauen und selbst kontrollieren wie sie mit dem Fernsehen umgehen. Auch dass das verankerte Recht der freien Meinungsäußerung für Jeden gleich gilt. Jedoch ist die Meinungsfreiheit für die Einen mehr verfügbar als für die Anderen. Das führt dann zur Dominanz mancher Informationen. Die größten Firmen in den USA und wohl auch bei uns stellen Arznei, Chemikalien, Kosmetik, abgepacktes Essen, Autos und Öl her, und sind an anderen wachsenden Industrien beteiligt. Ob man jetzt einen Werbespot zu Arznei, Kosmetik oder Autos anschaut ist eigentlich egal, denn sie sagen im Endeffekt alle das selbe aus: Ob du Dieses oder Jenes kaufst, Befriedigung für`s Ego kommt aus diesen Gütern.<br><br>Wenn man mal in einem nicht näher definierbaren Anflug von falsch kanalisierter Kreativität ein Studium zum Kommunikationsfachwirt belegt hat und sich dann mit Fächern wie BWL, Marketing, Werbepsychologie und Public Relations rumschlagen musste, dann entwickelt man langsam Interesse an den Hintergründen. Denn man lernt die Mechanismen kennen, welche die Werbeindustrie benutzt um ihre Botschaften Früchte tragend an Mann, Frau und Kind zu bringen. Das Fernsehen erfüllt die Kriterien, die für eine Beeinflussung der meisten menschlichen Sinne notwendig sind. Da haben wir also eines der mächtigsten Kommunikationsmittel der Geschichte und es wird auch noch von den Leuten finanziert, die identische Anschauungen haben, wie das Leben gelebt werden sollte. Sie drücken diese Sichtweise Jedem täglich auf die Synapsen, was auf eine erschreckende Statistik  verweist: Der durchschnittliche Amerikaner, um wieder beim Klischee-Fernsehgucker Nummer Eins zu landen, der fünf Stunden am Tag Fernsehen schaut, sieht ca. 21 000 Werbesendungen pro Jahr. Das sind 21 000 Rezitierungen der identischen Aussage über das Leben, aggressiv in das Gehirn des Zuschauers platziert, die alle sagen: Kauf was – tu`s jetzt! So sitzt eine gesamte Nation, auch bei uns, Nacht für Nacht, in passiver Haltung in einem Raum, empfängt Informationen von weit entfernten Orten in Form von Bildern, die in ihre Hirne platziert, 21 000 mal im Jahr erzählen, wie sie ihr Leben zu leben haben, oder wie schlimm ihre Welt wäre. Das heißt wir befinden uns in Passivität bei diagnostizierter Hyperaktivität mit Hilfe der Technologie. Und was richten da erst die Nachrichten an, wenn sie uns die „abgetrennten“ Symptome der Herrschsucht mancher Menschen als unsere eigene Realität vorgaukeln, ohne Hintergründe jemals ausreichend behandeln zu können?<br><br>Die Wirtschaft stellt logischerweise nicht den einzigen Grund dar, warum das Fernsehen  so ein „passendes Medium“ für ein großangelegte Kontrolle ist. Müssten wir ja spätestens seit ein paar Jahren erkannt haben. Gleich bedeutsam ist die Eigenart des „Fernseh-Schau-Erlebnisses“. Vom marktorientierten Blick aus betrachtet, wie das Fernsehen die Menschen beeinflusst, ist der Effekt ein banal nutzbringender. Auch trotz Fehlen offizieller chemisch oder physikalisch erreichter Beweise der Abhängigkeit, ist die Zeit, die Menschen täglich vor ihrem Fernseher aufwenden, wie sie ihr Leben danach ausrichten, selbstredend und fast doch ein Beweis für die hypnotischen und abhängig machenden Eigenschaften. Es gibt jedoch einige Wissenschaftler, die solche Charakterisierungen näher bestätigen können. Zum Beispiel Wissenschaftler, die sich mit den Gehirnwellen befassen, fanden heraus, dass das Gehirn leichter in den \"Alpha\" Level rutscht, je mehr Fernsehen man schaut. Das ist ein angeblich langsamer, gleichförmiger Gehirnwellenzustand, in dem der Verstand am meisten aufnimmt. Low Vibes sozusagen! Es ist ein erkenntnisloser Modus in der eine Information direkt ins Hirn platziert wird, ohne dem Dazutun des Zuschauers. Oder meint Ihr, dass man durch das „Millionenquiz“ tatsächlich intelligenter und intuitiver wird, um so sein natürliches Fortleben auf der Mutter Erde zu sichern? Es sind Informationen, die in Wahrheit so uninteressant sind, wie verfilzte Achselhaare eines Meister Proppers! <br><br>Beim Fernsehgucken empfangen die Leute also Bilder, ohne sie gedacht zu haben. Obwohl das mit dem Denken auch oft ziemlich überschätzt wird, denn was passiert nicht alles durch ein Gruppen- oder Volksdenken, Vor- und Nachdenken, Mit- und Durchdenken. Und woher kommt das Denken? Es ist eine Folge des Verstandes, der wiederum das Werkzeug des Egos ist, welches wiederum ein Werkzeug des unberührten Selbstes ist, welches der wahre „Sohn Gottes“ ist. Das Denken ist ein Anzapfen vorhandenen Wissens. Das Gehirn und der Körper sind also demnach Werkzeug des denkenden Verstand-Egos und sehr anfällig für äußere Reize. Daher ist ein Grund, warum das Gehirn in einen passiven - aufnehmenden Zustand fällt, das Fehlen der Augenbewegungen beim Fernsehen, ein anderer der kleine Bildschirm. In einem normalen Abstand zum Fernseher, kann das Auge das Gesamte in einem Bild wahrnehmen, ohne dabei den ganzen Bildschirm „scannen“ zu müssen. Dieses Fehlen des Suchens der Bilder, stört die normale Assoziation zwischen Augenbewegung und Gedankensimulierung. Diese Assoziation stellt aber ein genetisch bedingtes, aus dem Bewusstsein der Ahnen kommendes Sicherheitsventil in jedem Menschen dar. Vor den modernen Zeiten, schenkte man jeder wahrgenommenen Veränderung innerhalb seiner Umwelt eine ständige Aufmerksamkeit; alle Sinne richteten sich sogleich auf diese Veränderung, eingeschlossen die Sehkraft die „sonnenhaft“ ist, also Licht in´s vermeintliche Dunkel bringt. Wenn aber ein Bild nicht gesucht werden muss, fehlt die wichtige Art der mentalen Stimulation. Die Frage ist, ob ein Bild noch gesucht werden kann, bei so vielen stroboskopartigen Schnitten. Hypnotiseure selbst geben das Flackern des Bildschirmes, bei Unbeweglichkeit der Augen, als einen weiteren Grund des Alpha-Wellen Zustandes an, den sie mit ihrer hypnotischen \"Kerzenflammen-Methode\" vergleichen. Ebenso kommt die Information in einem eigenen Tempo, ohne dass der Zuschauer Einfluss hätte; Ein Bilderstrang, eine Bilderflut! Niemand nimmt die Bilder aus ihrem Zusammenhang einzeln raus, wie bei Geschriebenem oder Fotografien. So gibt es nur die Möglichkeit sich den Bildern zu ergeben oder sich dieser Erfahrung zu entziehen. Aber wenn man Fernsehen schaut, muss man den Bildern gestatten einen in deren eigener Geschwindigkeit zu erreichen. So macht diese Eigenart körperlich und geistig passiv. <br><br>Das Radio funktioniert fast wie ein Buch, wo der Zuhörer zum Gehörten, bzw. der Leser zum Gelesenen aktiv visualisiert. Beim Fernsehschauen jedoch, geht die eigene Bildschaffung zum Schlummern. Die Printmedien regen noch am meisten die Visualisierung an, da sie zeitlos sind. Es gibt keine zeitlichen Vorgaben beim Zustandebringen der Bilder. So ist die Sammlung von Informationen aus dem Print Medium ein aktiver Vorgang. Um erfolgreich zu lesen, sollte man den ganzen Geist bewusst einsetzen. Es ist daher schlecht möglich im Alpha Zustand zu sein während man liest, wenn man verstehen will, was man da liest. Wir alle haben schon mal die Erfahrung gemacht, einen Absatz eines Artikels zu lesen, um danach festzustellen, dass wir ihn eigentlich nicht wirklich gelesen haben. So müssen wir ihn wohl noch ein zweites Mal lesen. Während wir das tun, sind wir uns bewusst, so dass wir „verstehen“, was dort geschrieben steht, also unser Hirn in einem kognitiven Modus halten, um die Information zu bekommen. Auch hat man beim Lesen die Möglichkeit etwas zu unterstreichen oder eine Seite zu kopieren. Der Leser kontrolliert so die meisten Elemente des Prozesses und kann die Bedingungen zum Akzeptieren der Information selbst schaffen. Das meint zumindest Jerry Mander. Wenn der Verfasser eines Textes jedoch PR-Profi ist und weiß wie er was formulieren muss um gewisse Gefühle und Assoziationen zu wecken, wird es schon schwerer neutral zu bleiben. Irgendwie beschäftigt man sich sowieso meist mit den Dingen, in denen man seine eigene Meinung widergespiegelt findet. Also ist auch dieses kein Medium welches man unkritisch auf sich wirken lassen sollte.<br><br>Die genannten Möglichkeiten verhalten sich nun beim Fernsehen etwas anders. Die Information muss so genommen werden wie sie kommt, ohne Gegenwehr. Ein Wissenschaftler aus San Francisco sieht das Wort \"Zombie\" als die genau richtige Bezeichnung für dieses Erlebnis. Ebenso wird das Fernsehen als \"Mnemonic Learning\" bezeichnet, das \"Lernen ohne die bewusste Teilnahme des Lernenden\", also ist das Sleep-Teaching, Schlaflehren. Hört sich an wie „Brainwash“ oder einfach Ablenkung vom Essentiellen zur Befriedigung des Unwichtigen durch unterschwellige Beeinflussung des Willens. Also, wenn jetzt die Eigenschaften des Fernsehens mit einer Droge verglichen würde, so wäre das Valium und andere Beruhigungsmittel das naheliegendste. Das ist jedoch nur die Hälfte der Geschichte, denn wenn TV wirklich eine Droge ist, ist es nicht Valium, sondern \"Speed\"! Und das wieder paradoxerweise abwechselnd! Oder warum gibt es so viele Kinder, bei denen „Hyperaktivität“ diagnostiziert wird, von denen, die durch ihre Lebensweise erst eine Bewusstseinsveränderung in dieser Art schaffen konnten? Und man muss schon in sein Innerstes horchen um die Ausreden und Beschönigungen der technologischen Gesellschaft zu enttarnen, die bei logischem Nachdenken sogar als offensichtliche Illusion in Luft aufgelöst werden kann. Fakt ist, dass Fernsehen nichts mit natürlichem Leben zu tun hat, und daher auch keine natürlichen Fähigkeiten fördert, sondern eher umgekehrt. <br><br>Es beeinflusst die Kinder, dass sie keine normale Urteilsfähigkeit entwickeln können und ein Leben aus zweiter Hand aufbauen. Es beeinflusst die Eltern, die eingeredet bekommen, dass es völlig legitim ist, ihre Zeit vor dem Fernseher zu verbringen, statt sich mit den Kindern auseinander zu setzen. Dass es in Ordnung ist, wenn die Kinder alles unhinterfragt konsumieren und in einer Scheinwelt leben. Von der Ernährung bis zum Spielzeug. Man hat keine Zeit weil man so viel arbeitet, um sich das leisten zu können, was durch die fernsehbeeinflusste Allgemeinheit als Standard vorgelebt wird. Die Freizeit ist aber nicht dazu da, auch noch das Phantomdasein der Arbeitswelt bis vor den künstlich unbewusst „selbstgebastelten“ Traum im Schlaf mit einer fernsehgesteuerten Illusion auszudehnen. Wir sollen wohl zu genormten Konsumenten gemacht werden, die das Geld über die sozialen und familiären Bindungen stellen. Und wenn da einer nicht in die Norm passt, weil er dieses Verhalten in extremer Weise vor Augen hält, dann wird er mit dämpfenden Medikamenten angepasst. Die Chance einer individuellen, natürlichen Entwicklung ist damit die Grundlage genommen, da Erkenntnisse nicht aus bewusstem Lernen durch aktive Teilnahme am Leben entspringen, sondern als Verhaltensweisen in eingedämmten Modus zusammenhanglos im Unterbewusstsein aufgehäuft werden. Die Hyperaktivität des technologischen Fortschritts hat sich auf den Menschen nur insofern tatsächlich niedergeschlagen, dass er den Begriff für jedes aufgeweckte, durch die Reizüberflutung nervös gemachte Kind benutzt, ohne sich zu erinnern, dass wir keine Maschinen sind, die nach einem Programm ablaufen und damit steuerbar, berechenbar und überschaubar sind. Der Körper kommt mit diesen überzogenen Einflüssen nicht mehr klar und das rächt sich jetzt an den neuen Generationen.<br><br>Soweit dieser Artikel aus dem Jahr 2000. Es sind jetzt 22 Jahre vergangen und wir haben vor Augen wie sich die Sache tatsächlich entwickelt hat. Jeder kann jetzt selbst nachdenken, inwieweit dieser Artikel schon an der Realität gelegen hat, bzw. von ihr drastisch überholt wurde. Die sogenannten sozialen Medien haben neue Felder dieser Beeinflussung geschaffen. Die \"neue Weltordnung\" wird uns schon seit vielen Jahren durch etliche Filme schmackhaft gemacht und scheint unausweichlich. Doch wir können einfach abschalten! <br><br>Tunes mit Bezug auf Fernsehen und Medien von Stenman und/oder Leo´s Den:<br><br><a href=\"https://stenman-music.de/koennen-wollen/\" title=\"Stenman - Können wollen\">Können wollen - Overlook Riddim - Stenman 2022</a><br><br><a href=\"https://stenman-music.de/koan-21/\" title=\"Stenman - Koan 2.1\">Koan 2.1 - MondayMarch Riddim - Stenman 2021</a>  - (hauptsächlich 3. Strophe)<br><br>Manipulation - Leo´s Den - Trodding Thru Time &amp; Space 2012 (Kann man auf Spotify anhören, mach ich jetzt keinen Link drauf!)\n  </p>",
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            "content_html": "\n  <p>\n    2G oder 2U? Genesen und geimpft oder unerkrankt und ungeimpft? Links oder rechts? oben oder unten? Immer wird eine Seite gegen eine andere aufgehetzt. Und wem nutzt dies? Wer fördert dies? Ein Artikel, wie er ähnlich schon vor 20 Jahren als Dread vs. Comb Newsletter rauskam, aber sich seitdem scheinbar nicht viel geändert hat.<br><br>„Ich verabscheue diese Rassisten!“ war einer der bezeichnenden Sätze aus einer Reportage über eine Demo gegen „Rechts“, der so viel sagt wie: „Ich könnte diese Mörder umbringen!“ oder: „Intoleranz gehört verboten!“ Das erinnert immer an die hässlichen Aufkleber auf Stromkästen, die mahnen, dass das Bekleben der Flächen untersagt ist.<br><br>Weil man ja besser ist. Man ist ja kein Fremdenhasser. Man ist Demokrat. Und das einzige, was diese Nazis wollen, ist ja die Demokratie zu demontieren. Das wollen allerdings die Antifaschisten auch zum größten Teil. Und schon sind wir in der Vergabe von Titeln und Bezeichnungen für Menschen, die ein anderes Gedankengut haben als wir. Ja, nüchtern betrachtet ist das mein Nächster, der nur eine völlig andere Meinung vom Leben und dem System hat wie ich. Ein Mensch.<br><br>Aber so, wie ein Ausländer in den Augen der „Rechten“ keinen Grund hat in Deutschland zu sein, außer als Tourist, so ist ein „Linker“ für Andere wieder ein Asozialer, ein Dreadlockträger ein potentieller Drogenkonsument, ein Mönch bestimmt schwul, eine Alleinerziehende eine Rabenmutter, ein Politiker meistens korrupt, Esoterik gleich zu setzen mit Sektenwesen, ein Ungeimpfter ein Verschwörungstheoretiker, ein Geimpfter ein Schlafschaf, Jesus derjenige, der alle Schuld der Menschheit auf sich geladen hat und immer ist der Andere verantwortlich an meiner Misere. Jedes Klischee beinhaltet einen Funken Wahrheit, da es sich oft bestätigt, aber doch nicht zu 100%! Und daher ist das \"Über-einen-Kamm-scheren\" zu einfach. Somit muss man sich mit nichts mehr beschäftigen und kann weiter seinem Trott nachgehen.<br><br>Aber kann man mit Sicherheit sagen, man weiß wie „Rechtsextremismus“ zustande kommt? Weiß man überhaupt, wie irgend ein Extrem zustande kommt? Wer hat Interesse daran das Volk in links und rechts zu teilen? Gibt es neutrale Bürger, die keine Meinung haben? Oder erkennt man eigene Tendenzen zu einer „Richtung“, die man aber lieber nicht hätte? Also diejenigen, die man verdrängt und verschweigt. Oder selbst noch nicht erkannt hat. Denn wer kehrt schon vor der eigenen Hütte? Da ist der Balken im eigenen Auge plötzlich unsichtbar, wenn es um den Spreißel im Auge des Nächsten geht. Da wirft man freudig aus dem Glashaus mit Steinen, wenn man den Krach nicht hört.<br><br>Wer jetzt die ganze Angelegenheit umfassend in einer gewissen Distanz betrachtet, kommt irgendwie auf den Schluss, dass eine Gruppierung von Menschen mobilisiert wird zum Kampf gegen die andere, anders denkende Gruppierung von Menschen. Welche jetzt welches Gedankengut hat, verschwimmt, denn es wird relativiert.<br><br>Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Diesen Ausspruch kennen Viele, denken aber scheinbar nicht genügend darüber nach. Wer ist also der Dritte, der davon profitiert, dass „Links“ und „Rechts“ sich nicht leiden können und bekämpfen? Dass Juden und Moslems sich nicht leiden können und sich bekämpfen? Dass sich früher Katholiken und Protestanten nicht leiden konnten und bekämpften. Dass Schwarze und Weiße sich nicht leiden können und bekämpfen. Dass Arme und Reiche sich nicht leiden können und bekämpfen?<br><br>Eines weiß ich mit Sicherheit: Der All-Eine, der Unteilbare, der Schöpfer der \"Götter\" und allen Lebens kann so etwas nicht wollen!<br><br>Also muss die Ursache im gegensätzlichen Prinzip gesucht werden. Manche Religionen würden sagen, in einem gottfeindlichen Prinzip. Was ist gottfeindlich? Es ist die Missachtung der Naturgesetze, die seit Anbeginn den Ausgleich und die Balance des Lebens darstellen.&nbsp;Es ist ein Disrespekt an die Schöpfung und den Schöpfer, die Verachtung und Vernachlässigung des Spirituellen und die übermäßige Verherrlichung des Materiellen und Digital-virtuellen. Das Fördern von Hass und das Unterdrücken von Liebe. Die Unterstützung der Hässlichkeit und die Verdrängung des Schönen. Illusion, Schein und Selbstliebe bis zum Größenwahn. Machtgier und Ausleben jeglicher Leidenschaften. Lug, Trug, Ablenkung und Hirnwäsche.<br><br>Wer hat die Instrumente zur Realisierung dieser Spaltungen? Wer hat die Mittel dazu? Wer hat das dafür nötige Kapital? Das Geld, die ausführende Gewalt? Wer profitiert davon und was ist der Plan?<br><br>Gewalt ist in jeglicher Form eine Energie, die es gilt in andere Aktivitäten zu kanalisieren, denn sie schädigt sonst nicht nur Andere, sondern auch jedes Mal denjenigen, von dem sie ausgeht. Gewalt und Aggression sind an sich neutral und Bestandteil des Lebens. Im Tierreich genauso beobachtbar. Wer kann aber urteilen darüber, ob diese Gewalt richtig oder falsch ist? Als menschliche Wesen haben wir jedoch eine Wahl, da wir Alternativen kennen und meist im Stande sind, darüber nachzudenken. Wir besitzen einen Geist, den wir einsetzen können. Dieser ist aber gerade in den heutigen Zeiten vielen Einflüssen ausgesetzt, die ihn beeinträchtigen und vereinnahmen wollen.<br><br>Wie soll die Jugend eine Orientierung finden, wenn ihr von früh bis spät negative Nachrichten eingetrichtert werden? Auch gewaltverherrlichende Filme, Kriegsdokumentationen, nachmittags schon Sex und geistvernichtender Klamauk. Wer demonstriert dagegen? Wenn ein Mensch dumm gehalten wird, aus der Gesellschaft ausgegrenzt wird, mit billigen Phrasen abgespeist und irreführenden Lehren penetriert wird, in hässlichster Wohngegend mit anderen schwachen Charakteren zusammengewürfelt wird, ist es wohl schwerer eine gute Stimmung zu halten.<br><br>Es soll hier keine Form des Verbrechens in Schutz genommen werden, denn jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Keiner kann die Schuld von sich weisen, denn jeder wird vor seine Taten gestellt werden und demnach seine eigene Entwicklung, geistig und körperlich, vorantreiben oder bremsen. Egal welcher Meinung er auch immer anhängt. Die Naturgesetze sind unumstößlich, unumgänglich!<br><br>Die Energie, die von negativen Schwingungen des Denkens ausgeht, wird zurück kommen. Und nicht selten doppelt und dreifach. In der Materie geht nichts verloren. Der Spruch: „Was man sät, wird man ernten!“, ist allgemein gültig und das nicht nur für bestimmte Menschen. Wenn Regierungen ihre Macht demonstrieren und ihre Interessen durchdrücken wollen, wie sollten sie verhindern, dass dieses im Kleinen, also beim Volk, nicht genau geschieht?! Was wird den Kindern denn da vorgelebt?!<br><br>Damals gab es Sprüche von Großmüttern: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ Das war teilweise auf Bildung bezogen, aber es gilt allgemein für jegliches Verhalten den Mitmenschen gegenüber. Fakt ist, dass die Kinder mehr schlechte Beispiele bekommen als gute. Dass Kinder eigentlich öfter als Störfaktor betrachtet werden, als ein Segen. Und wenn, dann sind sie gut als zukünftige Konsumenten. Die meisten Kinder sind in eine psychisch gestörte Umwelt hineingeboren und werden dafür verurteilt. Gerade jetzt zeigt sich das unübersehbar. Eine Massenpsychose und die Kinder wehrlos mittendrin. Wir können noch nicht mit Sicherheit sagen, wie sich das in ein paar Jahren gesellschaftlich auswirken wird.<br><br>Es gibt neben dem „Rechts- oder Linksextremismus“ noch so viele Extreme, die es genauso gilt zu erkennen. Also sollte sich eine Gesellschaft nicht auf Symptome einschießen, sondern versuchen der Ursache mehr und mehr auf den Grund zu gehen. <br><br>Aber man missversteht so Vieles. Sei es die Bibel oder andere spirituelle Schriften. Es gibt kein auserwähltes Volk. Weder die Juden noch die Arier oder sonst irgend wer. Auserwählt ist jedes Lebewesen, das es schafft, im Einklang mit der Mutter Natur, Gottes einzigartige Schöpfung weiter zu bringen. Es müsste richtigerweise heißen: „Alle sind auserwählt, aber nur wenige fühlen sich berufen!“ Statt umgekehrt.<br><br>Heutige Christen glauben an die Kirche und an Päpste, Bischöfe, Pastoren und was noch alles an Leuten, die vorgeben zu wissen, was das alles bedeutet. Sie verurteilen Naturreligionen und sogenannte Kulte, da sie die Natur verehren. Aber diese natürlichen Menschen sind nicht interessiert daran, ihre Art des Lebens allen anderen aufzudrücken. Sie haben nur Interesse ihre Art zu erhalten im Einklang mit den Naturgesetzen und den natürlichen Ressourcen. Sie möchten nicht die ganze Welt impfen, weil sie wissen, dass was für A richtig ist, nicht unbedingt für B auch passt. Das Leben ist so komplex und größtenteils noch unerforscht, so dass wir nicht wissen, sondern nur ahnen können, welche Zusammenhänge wichtig für das Ganze sind. Wir haben die Zeit. Und diese reicht oft nicht aus um in einem Leben die Erkenntnis über größere Zusammenhänge zu erlangen. Daher haben Naturvölker sich in langer Zeit nicht übermäßig verändert und ihre Traditionen und Gepflogenheiten von Generation zu Generation weitergegeben. Die sogenannten zivilisierten Gesellschaften kappen jede Verbindung zur Geschichte und den Ahnen, selbst schon zu den ein bis zwei Generationen vor uns lebenden Verwandten. Weil wir uns so schnell \"entwickeln\". Wir müssen der sogenannten Wissenschaft glauben, die sich dann zeitweise selbst revidiert, neu ausrichtet, dem Zeitgeist anpasst, oder bezahlt wird, nur um uns ein Bild zu machen, das dann in der Depression endet, weil es zu schnell als richtig angesehen wird.<br><br>Die sogenannten Christen haben dazu immer schöne Bibelstellen, die sie sich leider selbst nicht so oft in´s Bewußtsein rufen:<br><br>13_Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen.15_Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.24_Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele.28_So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.Matthäus 23: Worte gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer<br><br>Egal welcher Religion, Glaubensrichtung, Denkschule, Partei etc. man angehört, man hat immer die Chance zu denken und zu fühlen, zu hinterfragen und einen Diskurs zu führen. Und daher gibt es nicht nur eine Pflanze im Garten, sondern es blühen viele Blumen auf der Wiese und jede hat ihre individuelle Aufgabe einen Beitrag zu leisten für die Gesamtheit des Lebens.<br><br>Dazu können auch folgende Tunes angehört werden:<br><br><a href=\"https://stenman-music.de/koennen-wollen/\" title=\"Stenman - Können wollen\">Können Wollen - Overlook Riddim - Stenman 2022</a><br><br>oder<br><br><a href=\"https://stenman-music.de/standpunkt/\" title=\"Stenman - Standpunkt\">Standpunkt - LeanSaturday Riddim - Stenman 2021</a>\n  </p>",
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            "content_html": "\n  <p>\n    Schon vor über 20 Jahren habe ich einen Text über die Entstehung der Soundystems in Jamaika geschrieben. Inspiriert und gecoacht von meinen damaligen Mentoren Thomas und Gerhard, aka. Fred &amp; Barney Soundsystem aus München wurde dieser Text von einigen anderen Seiten angefragt und er wurde mit Nennung meines damaligen Pseudonyms \"sunOne\" gerne geteilt. Schließlich landete er auf meinem damaligen Portal \"Dread vs. Comb Edutainmant\" und von dort aus gedruckt im \"R-evolution Magazin\".&nbsp;<br><br>Nachdem ich den jüngst veröffentlichten Artikel von Tom-Oliver Regenauer und Nicolas Riedl aus dem Rubikon gelesen hatte&nbsp;\"Die Weltsprache Hip Hop\"&nbsp;und wieder dieses Feuer aufloderte, was offenbar auch besagte Autoren spürten bei ihrem Rückblick, begab ich mich auf die Suche in meine Festplatten-Archive, um den Soundsystem Artikel wieder hervor zu kramen. Dieser folgt nun in der Original-Fassung von damals und enthält keinerlei Bezüge zur jetzigen Zeit. Das Fazit könnte aber ähnlich ausfallen wie im Artikel der Rubikon Autoren, denn auch im Reggae oder Dancehall Reggae sind Parallelen zum Hip Hop Geschehen zu sehen, die der Kultur nicht unbedingt weiter geholfen haben. Auch hier wurde Auto Tune exzessiv eingesetzt und die Riddims verwässert und immer technoider und poppiger. <br><br>Die Beliebigkeit der Tunes wurde durch die Menge an gevoicten Riddims gefördert und es ist scheinbar, wie es meistens ist: Man schwelgt in Erinnerungen, die einem die besten Zeiten immer wieder vor Augen halten, weil man damit Gefühle und Begebenheiten in Verbindung bringt, und somit das Neue nicht mehr an die damalige Qualität ran kommt. Die Pionierzeiten sind vorbei. Es wird nur noch der hundertste Aufguss des Alten gemacht.<br><br>Streaming Plattformen geben einem nicht mehr das Gefühl der Haptik einer 7\" aus Vinyl und dem Klang dieses Tonträgers zurück, können aber helfen den Vibe einzufangen, den man damals hatte, wenn man eine Playlist zusammen stellt, die diese Tunes beinhalten. Auch neue Songs kann man finden, weil es nach wie vor neue und alte Künstler gibt, die eben jetzt auf Spotify veröffentlichen. Und vor allem kann man dank des Algorithmus doch noch den ein oder anderen Newcomer entdecken, der einen mit seinem Sound überrascht. Sei es im Reggae oder Hip Hop.<br><br>Aber nun zum Artikel, der damals von der gesamten Reggae Community in Deutschland gelesen wurde und als erste Information diente, wenn man sich für diese Szene interessiert hat.<br><br><strong>Entstehung der Soundsystems</strong><br><br>„Selecta, now wheel up! Ease and come again!“ Ein Spruch, der beschreibend für eine gute Stimmung, mit einer guten Partycrowd, einem fetten Hit und einem noch fetteren Soundsystem steht. <br><br>Doch zunächst fragen wir, was ist ein Soundsystem? Ein Soundsystem, oder einfacher Sound oder Set, ist was man hier als mobile Diskothek verstehen kann. Mit dem Unterschied, daß ein Reggae Soundsystem mehr aufweisen muss, als einen DJ oder CD Einleger mit den letzten Hits vom Media Markt.<br><br>Eine Soundsystem Kultur wie sie in Jamaika existiert, sucht natürlich weltweit seinesgleichen. Im Ursprungsland des Reggae ist diese Kultur schon seit mehr als 35 Jahren nicht mehr wegzudenken. Solange gibt es einen der berühmtesten Sounds - Killamanjaro. Zu einer Zeit in der Jamaikaner in die USA gehen, um dort zu arbeiten, um die Musik der dort bekannten R&amp;B Künstler mit nach Hause zu bringen, tauchen die ersten Selektors (bei uns bekannt als DJs) auf. Es sind gerade diese Jamaikaner, die ihre gekauften Scheiben an die Ohren des restlichen Volkes bringen wollen. Mit dem verdienten Geld kauft man sich ebenso Plattenspieler und das erforderliche Equipment um die Hits ordentlich präsentieren zu können. Hier entsteht schon das erste Konkurrenzdenken in Bezug auf die neuesten und heißesten Platten, die sich nur die leisten konnten, die in Amerika Arbeit hatten. Doch auch dieser Zustand erfährt eine Bremsung durch den Abbau ausländischer Arbeitskräfte in den USA und die jamaikanischen Discjockeys müssen, um nicht ihre mühevoll aufgebaute Karriere zu gefährden, auf neue Möglichkeiten zurückgreifen. So neu sind diese natürlich nicht, da es auf der Insel an jeder Straßenecke Talente gibt, die den amerikanischen Musikern in nichts nachstehen. Man reagiert schnell und produziert eigene Leute, die dann über die Defizite hinweg trösten sollen. Damit ist der Grundstein für die unendliche, nicht abebben wollende Welle von jamaikanischen Produktionen, bis zur heutigen Zeit gelegt. Es ist nicht so, als gäbe es noch keine Musik, so dass amerikanische Acts gefeatured werden müssten, aber die Plattenindustrie entsteht erst durch dieses „Loch“ in der Einfuhr von R&amp;B-Scheiben. Der Ska ist die erste Form der jamaikanischen Musik, die sich aus der Mischung traditioneller und neuer Stile auf Schallplatten etabliert. Aus dem Ska entsteht der Rock Steady und schließlich der Reggae.<br><br>Die stolzen Besitzer eines Soundsystems bauen ihre Anlage aus und auch die Zahl der aktiv Beteiligten steigt, da man den größtmöglichen Hype erzeugen will. Die DJs, also Selectors, konzentrieren sich auf ihre Auswahl an Hits und ein Mic Chatter (MC) heizt durch gezielte Reim- und Singparts die Partypeople in den „Bridgeparts“ und Übergängen zum nächsten Lied an. Das zieht so gut, daß sie über gesamte Instrumentals, die sogenannten Versions, chatten, also reimen. (Hier sollten jetzt die Hip Hop Leute aufmerksam werden, denn der zündende Funke für ihre Kultur kommt nunmal aus Jamaika!) Das ist die Vorstufe des uns seit den 80ern bekannten Dancehall-Reggae.<br><br>Ein Soundsystem besteht in der Vollversion aus einem Selector, einem MC, einem Besitzer, oder Promoter, Technikern, Box Boys, Equipment und den Schallplatten. Natürlich spielen die Fans auch eine große Rolle, da diese meist in Gruppen organisiert ihrem favorisiertem Sound folgen und ihn lauthals unterstützen.<br><br>Der Selector hat die verantwortungsvolle Aufgabe alle Plattentitel, vom Stil bis zum Künstler, bis zum Platz in der Plattenkiste, auswendig zu kennen, schnell zu agieren und wenn möglich immer den richtigen Tune parat zu haben. Er muss sich auf die Bedürfnisse der Leute und deren Stimmung einstellen, bzw. diese selbst erzeugen, indem er die Platten in der kickenden Variation und Reihenfolge spielt. Er muss, um als guter Selector anerkannt zu sein, die Songs richtig mischen können, so dass ein Fluß entsteht, bei dem die Leute weitertanzen können. Er kann sich aber auch nur auf das Auswählen der Tunes beschränken und einen extra Mixer (einen Mixman, den eigentlichen DJ) an die Plattenspieler stellen, der diesen Part für ihn übernimmt und mit ihm zusammen den Auftritt bestreiten.<br><br>Der MC (Emcee), auch Mic Chatter, ist die stimmliche Unterstützung des Selectors. Er ist verantwortlich die Songs anzusagen und das Partyvolk anzustacheln. Er baut diesen energiegeladenen Vibe analog zu den Songs mit auf und animiert die Leute mitzusingen, oder den Tune, bei dem am meisten abgeht, vom Anfang zu spielen. Das ist der sogenannte „Wheel“ oder „Forward“, bei dem die Platte zurückgedreht und von Anfang läuft, nachdem die Dancehall-Crowd lautstark, meist mit Trillerpfeifen, Tröten und sonstigen Utensilien, ihren Gefallen an dem gerade gespielten Stück ausdrückt. Oft geschieht das mehrere Male mit dem selben Tune. Der MC reißt auch mal Witze am Mikro und macht bei Soundclashes (zwei Sounds gegeneinander) die Besetzung des anderen Sounds lächerlich. Auch hat er die Aufgabe Veranstaltungshinweise durchzusagen.<br><br>Der Promoter, der nicht zwangsläufig Besitzer des Sounds sein muss aber oft ist, kümmert sich um die Auftrittsmöglichkeiten und Dates und Locations für seinen Sound. Er verhandelt Booking-Verträge und verwaltet die Gagen.<br><br>Die Techniker sind verantwortlich für den gesamten Sound, von der Verkabelung bis zur Wartung. Mit den „Box Boys“, die Jungs, die die gesamte Anlage transportieren, ausladen, tragen und aufbauen, bringen sie das Equipment auf den höchstmöglichen Level. <br><br>Die Fans, oder sogenannten Sound Followers, sind die Kirsche auf der Sahne eines Soundsystems. Sie sind oft weitaus mehr als nur Fans; sie organisieren sich in Crews, die ihren auserkorenen Sound auf jedem Auftritt repräsentieren. Sie handeln mit Kassetten des Soundsystems und fallen durch bestimmte Tänze oder Klamotten auf. Eine bekannte Crew oder auch Massive genannt, des berühmten Stone Love Movement Soundsystems aus Jamaika, ist die Black Roses Crew, mit dem bekannten Tänzer Bogle, nachdem auch der gleichnamige Tanz benannt ist. Sie werden auf jeder Party und auf allen Mixtapes genannt und sind somit oft auch Synonym zu ihrem Sound.Vor allem in den sogenannten Soundclashes sind die Sound Followers von immenser Wichtigkeit.<br><br>Ein Soundclash ist ein Wettkampf zweier (oder mehr) konkurrierender Soundsystems, der nach gewissen Regeln abläuft. Die Sounds versuchen sich mit ihrem Equipment, günstigstenfalls bestehend aus Plattenspielern, Mischpult, Sampler, Effekten, Tapedecks, CD-Spielern, DAT Maschinen, Amplifiern, fetten Boxen, Subwoofern etc. und mit ihrer Auswahl an Tunes und Dubplates zu übertrumpfen. Dubplates sind extra angefertigte Einzelstücke (Schallplatten) meist aus Vinyl oder, mit einem Lack überzogenen, Metallplatten, die durch ihre Dicke aussehen wie Teller. Auf diesen Extraanfertigungen singen bekannte Künstler ihre Songs verändert und mit Nennung des jeweiligen Sounds, was natürlich Werbung und Aufwertung für denselben bedeutet. Je ausgefallener oder berühmter der Künstler, desto mehr Hype und Gewinnchancen bei einem Soundclash. Doch Dubplates sind nicht Alles. <br><br>Ein Sound muss ebenso durch die Fähigkeiten des Selectors und den, wie Pfeile treffenden Sprüchen des MCs, aufwarten können. Die gegnerischen Mitglieder eines Sets werden auch als Soundboys bezeichnet und die MCs heizen den Konkurrenzkampf mit Sprüchen wie: „Another soundbwoy fi dead“, oder „Kill a soundbwoy tonite“, an. Was nicht wörtlich genommen werden darf, da einen Sound töten oder Soundbwoy killen, nichts anderes bedeutet als seinen Konkurrenten zu besiegen. Der Soundclash fängt meist mit einem Warm up an, bei dem jeder Sound ca. eine Stunde abwechselnd spielt. Die jeweiligen Sound Followers checken die Lage ab und in dieser Phase wird noch stylisch abgetanzt. <br><br>Dann nach ein paar Stunden entwickelt sich die nächste Phase, nämlich die, bei dem sich die MCs mit Sprüchen und Toasting (jamaikanische Version des rappen) über Versions gegenseitig anstacheln und die Selectors schon mal die ersten Dubplates spielen. Die Spielzeiten, auch Segmente genannt, verkürzen sich im Laufe der Zeit und die gegenseitigen Attacken werden schärfer. Die Partyleute schreien, pfeifen, halten Feuerzeuge in die Luft und winken mit Tüchern für ihren Sound, oder gegen den anderen. Wenn ein Tune oder Dubplate eine sehr gute Wahl ist, schreien sie nach einem „Wheel“ oder wie gesagt „Forward“, um die Platte nochmal zu hören. Eine Bounty Killer Dubplate wurde sogar bis zu neun Mal gewheelt. Es reichen schon oft die ersten Takte eines bestimmten Tunes, um die Crowd völligst ausflippen zu lassen. <br><br>Der Höhepunkt findet dann im sogenannten „Dub fi Dub“ statt, wo sich der wahre Sieger herausstellt. Die Soundsystems dürfen jeweils abwechselnd nur noch einen Tune oder ein Dubplate spielen. Das gegnerische Set reagiert sozusagen auf den gerade gespielten Song mit einem darauf abzielenden besseren oder bekannteren oder lustigeren oder oder oder.....Song, der hauptsächlich das Ziel hat, den vorhergehenden zu übertrumpfen. Also die Antwort. Dieses Spiel wird „Counteraction“ genannt. Die Selectors und die MCs geben ihr Bestes, und später versucht der Stärkere dem Schwächeren alle Dubplates oder die besten Tunes herauszukitzeln, bis er keine mehr spielen kann. <br><br>Das bedeutet, „him run out of tunes“, und der Überlegene fragt nun die Crowd, ob der Andere verloren hätte (Him dead?). Falls „Nein“, dann geht es in eine zweite Runde Dub fi Dub, aber wenn die Leute „Ja“ schreien, spielt der Selector des Gewinner-Sounds den letzten Tune, den sogenannten Burialtune (Begräbnis-Stück) und gibt dem Verlierer-Sound zu verstehen, dass er soeben gekillt wurde. Auch hier kann es sein, dass es mal unentschieden endet, dann findet ein „Rematch“ statt. Nach einigen Diskreditierungen und Siegesverkündungen endet der Soundclash und die vorher vermeintlichen Feinde sind wieder Freunde, da dieser „Mord“ natürlich nur musikalisch stattfindet. (1999/2002/2007)<br>\n  </p>",
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